Nachrichten Nr 48

Nachrichten vom Kloster Santa Cruz

DEZEMBER 2012 – Nr. 48

Liebe Freunde und Wohltäter,

Ereignisse von höchster Wichtigkeit haben die Welt der Tradition erschüttert und erschüttern sie weiterhin. Nach der Ankündigung eines möglichen praktischen Abkommens mit Rom sind es vor allem die Vertreibung einiger Priester und die von Msgr. Williamson, die offenbaren, wie schwerwiegend diese interne Krise ist.

Unser Kloster war und ist mit diesen Ereignissen innig verbunden, da wir nicht nur P. Ernesto Cardozo innerhalb unserer Mauern empfangen haben, sondern auch Msgr. Williamson, der nach Brasilien gekommen ist, um uns mittels des Sakraments der Firmung sowie mittels antiliberaler und antimodernistischer Predigt im Glauben zu festigen. Er hat uns in Klarheit und in aller Tiefe die Natur und die Ursachen der gegenwärtigen Krise erläutert. Er hat uns ermahnt, den Rosenkranz täglich zu beten, womit viele nach seiner Reise durch Brasilien angefangen haben. Nur die Mittlerin aller Gnaden hat von ihrem eigenen Sohn die Macht erhalten, den Kopf der höllischen Schlange zu zertreten, und sie hat uns damit den wahren Weg des Heiligen Kreuzes eröffnet, der uns zur ewigen Seligkeit führt, die uns unser Retter mit seinem Kostbarsten Blut erwirkt hat.

Diese Firmungen wurden heftig kritisiert und als unerlaubt qualifiziert. Und warum seien sie unerlaubt? Weil, so sagen einige, sie nicht mit der Zustimmung von Msgr. Fellay gespendet wurden, so wie auch dieses ganze achttägige Apostolat auf brasilianischem Boden. Wir denken im Gegenteil, dass diese Firmungen aus folgendem Grund erlaubt und wohltuend waren. Es ist allen bekannt, dass die Predigt von Msgr. Williamson Rom missfällt. Nun, im heutigen Kampf ist diese Stimme, so wie vor 40 Jahren die von Msgr. Lefebvre, von höchster Wichtigkeit, weil sie eine der einzigen genuin katholischen, bischöflichen Stimmen in der ganzen Welt ist. Schwiege Msgr. Williamson in der gegenwärtigen Stunde, dann betröge er seine bischöfliche Mission. Sprechen bedeutet die Gnade einsetzen, die ein Bischof erhält, um die Gläubigen vor der Gefahr eines Abkommens zu schützen und zu warnen, das für die Tradition tödlich wäre, oder gleichermaßen vor einem Geist des Abkommens ohne tatsächliches Abkommen. Angesichts dieser Sachlage denken wir, dass Msgr. Williamson gut daran getan hat, sich zum Wohle der Gläubigen harten Strafen auszusetzen. Das ist die Pflicht eines Hirten. Der gute Hirte sollte seine Ruhe und sein Leben für seine Schafe geben.

Aus diesem Grund sind wir in diesem Moment mit Msgr. Williamson verbunden, in dem sein Name wieder einmal entehrt wird, gebrandmarkt als rebellisch, ungehorsam sowie mit weiteren und schlimmeren Adjektiven.

Möge Gott Msgr. Williamson und allen, die den katholischen Glauben verteidigen, die Kraft geben, bis zum Ende durchzuhalten, in der Verteidigung der Rechte Christi König und nicht der angeblichen Rechte des modernen Menschen, die das Vatikanum II sakrilegischerweise verherrlichen wollte, wodurch es die größte Katastrophe in der Geschichte der Kirche seit ihrer Gründung verursacht hat.

Pater Prior

28 Oktober 2012

Christkönigsfest

Lehre

Das Sakrament der Firmung

Was ist das Sakrament der Firmung?

Die Firmung ist ein Sakrament, das uns den Heiligen Geist gibt, das in unserer Seele den Charakter von Soldaten Christi einprägt und das uns zu vollkommenen Christen macht.

Auf welche Weise macht das Sakrament der Firmung uns zu vollkommenen Christen?

Die Firmung macht uns zu vollkommenen Christen, indem sie uns im Glauben bekräftigt und in uns die anderen Tugenden und die Gaben, die wir bei der heiligen Beichte erhalten haben, vervollkommnet; und deswegen heißt sie Firmung.

Welche sind die Gaben des Heiligen Geistes, die bei der Firmung empfangen werden?

Die Gaben des Heiligen Geistes, die bei der Firmung empfangen werden, sind sieben: Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit, Gottesfurcht.

Was ist die Materie dieses Sakraments?

Die Materie dieses Sakraments ist neben der Handauflegung durch den Bischof die Salbung der Stirn der getauften Person mit dem heiligen Chrisam; daher wird dieses Sakrament [im Portugiesischen] auch Crisma genannt, was Salbung bedeutet.

Was ist das heilige Chrisam?

Das heilige Chrisam ist Olivenöl mit Balsam gemischt und vom Bischof am Gründonnerstag geweiht.

Was bedeuten das Öl und der Balsam in diesem Sakrament?

In diesem Sakrament bedeutet das Öl, das ausgegossen wird und das bestärkt, den Überfluss an Gnade, die sich in der Seele des Christen verbreitet, um ihn im Glauben zu festigen; und der Balsam, der wohlriechend ist und vor Verfall bewahrt, bedeutet, dass der Christ durch diese Gnade bestärkt wird und in die Lage versetzt, den guten Duft der christlichen Tugenden zu verbreiten und sich vor der Verderbtheit der Laster zu schützen.

Was ist die Form des Sakraments der Firmung?

Die Form des Sakraments der Firmung ist diese: Ich bezeichne dich mit dem Zeichen des Kreuzes und firme dich mit dem Chrisam der Rettung im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wer ist der ordentliche Spender des Sakraments der Firmung?

Der ordentliche Spender des Sakraments der Firmung ist nur der Bischof.

Wer ist der außerordentliche Spender des Sakraments der Firmung?

Der Priester.

Überall, wo Msgr. Williamson gefirmt hat, hat er auch Leute gefirmt, die bereits im neuen Ritus gefirmt worden waren. Warum? Weil im neuen Ritus Änderungen eingeführt wurden, sowohl was die Materie angeht (es braucht nicht mehr Olivenöl sein), als auch was die Form angeht.

Chronik

12. Mai

Hochzeit in Arraial Novo von Gabriela und Geraldo, zelebriert durch Dom Antônio Maria.

13. Mai

Ewige Gelübde der Schwestern Maria Beatriz und Maria Inês sowie jährliches Gelübde der Schwester Maria Goretti im Institut Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz in Anápolis. Dom Prior nimmt an der Zeremonie teil und kehrt danach zurück.

15. Mai

Dom Antônio Maria reist zum Seminar von La Reja.

17. Mai

Hw. Ernesto Cardozo singt die Messe zu Christi Himmelfahrt.

21. Mai

Ankunft von Hw. Fernando Conceição Lopes, der kommt, um die Schwestern seines Instituts zu sehen, die sich um unsere Schule kümmern.

26. Mai

Pfingstvigil mit Teilnahme der Schwestern.

27. Mai

Pfingstmesse gefolgt von einer Katechese zur gegenwärtigen Situation der Tradition. Der Brief, den die Msgrs.Williamson, Tissier und de Galarreta an Msgr. Fellay und seine Assistenten geschrieben haben, wird den Gläubigen erläutert.

2. Juni

Vortrag in Campos über die gegenwärtige Situation.

3. Juni

Erwachsenentaufe von Tiago Gadotti nach einer Vorbereitung, die von diesem neuen Glied der Heiligen Kirche sehr ernst genommen wurde.

6. Juni

Dom Antônio Maria und Br. Plácido brechen zum Fronleichnamsfest nach Arraial Novo auf.

7. Juni

Schöne Fronleichnamsprozession mit Teilnahme der Schwestern im Kloster, die voller Hingabe die Kapelle São Miguel-Santo Antônio schmückten, wo die Messe gelesen wurde.

Unsere Freunde aus Vitória kommen um am Fest teilzunehmen.

10. Juni

Dom Antônio Maria bricht nach Bellaigue auf.

15. Juni

Kurze Mission in Vitória, wo die Schwestern zwecks Prüfung an der Fernuniversität erscheinen müssen.

4. Juli

Dona Teresa, als “vó” (Oma) bekannt, empfängt die letzte Ölung im São Lucas Krankenhaus. Ihr Zustand verbessert sich und sie kehrt nach einigen Tagen heim.

25. August

Ankunft von Msgr. Williamson in Rio de Janeiro, von wo er nach dem Frühstück im Hause von treuen Freunden nach Salvador weiterreist.

26. August

Firmungen im Kloster Unsere Liebe Frau des Glaubens und des Heiligen Rosenkranzes in Candeias, Bahia, mit vielen Gläubigen, gefolgt von einem Vortrag von Msgr. Williamson über den Liberalismus.

27. August

Msgr. Williamson unterhält sich mit Hw. Jahir und seiner Gemeinschaft.

28. August

Msgr. bricht nach Vitória auf, wo die Gläubigen ihn mit Zeichen wahrer Frömmigkeit und heiliger Freude empfangen.

Die Brüder André, Agostinho und Tarcísio kommen auch nach Vitória zur Firmfeier am folgenden Tag.

29. August

Abreise nach Campo Grande. Eine Verspätung des Flugzeugs zwingt Msgr. Williamson einen weiteren Tag in Vitória zu bleiben und den Besuch und die Firmungen in Campo Grande abzusagen. Besuch aufgeschoben aber nicht aufgehoben. Die Vorsehung wird es zeigen.

30. August

Abreise nach Maringá, wo die Firmungen am 31. stattfinden. Wie in Vitória und in Candeias, hält Msgr. Williamson einen Vortrag für die Gläubigen.

1. September

Rückkehr nach Rio und Aufstieg ins Gebirge nach Nova Friburgo, wo Msgr. Williamson ca. 50 Firmlingen das Sakrament der Firmung spendet und zwecks Erbauung und Instruktion aller mehrfach das Wort an die Gläubigen und die Mönche richtet.

3. September

Fest des Hl. Pius X., das Msgr. Williamson mit uns bis zum Mittagessen verbringt. In der Messe spricht er uns von der einzigartigen Schwierigkeit, der Msgr. Lefebvre angesichts der Pflicht begegnete, dem obersten Hirten der Kirche den Gehorsam zu verweigern, um den Glauben zu schützen und zu bewahren. Der Verwaltungsapparat der Kirche wurde gegen den Glauben eingesetzt, was Gott zuließ, um die Menschen zu züchtigen und zum Ruhm derer, die im Glauben verharrten, angefangen mit Msgr. Lefebvre, einer wahren Leuchte in der gegenwärtigen Finsternis, die sich über die Hl. Kirche ausgebreitet hat.

30. September

Beraten durch Msgr. Williamson, vervollständigt Dom Prior die Serie der aufgeschobenen Firmungen, er besucht Campo Grande und spendet dieses Sakrament außerordentlicherweise, wie die Hl. Kirche das in solchen Fällen vorsieht.

12. Oktober

Dom Prior und Bruder Plácido fahren nach Vitória wo Deivid uns hilft, ein Paypal-Konto einzurichten, um Spenden aus dem Ausland ermpfangen zu können.

15. Oktober

Dom Prior besucht P. Fernando Lopes und sein Institut in Anápolis, wo ein Internat ca. 40 Mädchen beherbergt, mit einer Schule von ca. 100 Schülern. Drei Mädchen aus Friburgo sind z.Zt. in diesem Internat.

6. November

Dom Prior bricht nach Maringá auf und kehrt über Rio de Janeiro zurück, wo er von treuen Freunden empfangen wird.

12. November

Hw. Cardozo führt den Mönchen eine Dokumentation über die Cristeros vor, wie er es bereits für die Schwestern getan hatte und wie er es zu tun pflegt, über die verschiedensten Themen, wie etwa Garcia Moreno, Thomas Morrous, eucharistische Wunder usf.

13. November

Dom Prior und Br. Plácido brechen nach Arraial Novo zum Begräbnis von Dona Lucy auf, Mutter von 14 Kindern, deren Beispiel eine Gnade für die jungen Paare von Arraial Novo ist.

14. November

Wir erhalten und lesen im Refektorium die schöne, feste und lebhafte Erklärung von Hw. Jahir Britto in Verteidigung von Msgr.Williamson.

25. November

Kommunion von fünf Kindern unserer Schule, die von den Schwestern vorbereitet wurden.

Anmerkung des Cellerars

Wir haben jetzt eine Schule in Betrieb. Welch eine Arbeit! Diese heldenhafte Arbeit, die von den Schwestern des Hw. Fernando Conceição Lopes geleistet wird. Möge Gott ihn für immer segnen für solch immense Großzügigkeit, dieses Institut gegründet zu haben. das sich um die Ausbildung der Kinder kümmert.

Während die Arbeit von den Schwestern geleistet wird, werden die Kosten vom Kloster getragen. Nun sind unsere kleinen und großen Arbeiten nicht ausreichend, um diese Kosten aufzubringen. Daher bittet dieser arme Verwalter, der Ihnen schreibt, demütig um Ihre Hilfe, wofür er Ihnen das Gebet und den Dank der Brüder, der Schwestern und der Kinder zusichert.

Jeden Monat wird eine Messe für unsere Wohltäter gelesen.

Br. Cellerar

Für alle, die uns helfen wollen:

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Kloster Santa Cruz

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28610-974 Nova Friburgo – R.J.

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FROHES NEUES JAHR


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